5 Argumente, um Halter von nierenkranken Hunden bei der Stange zu halten
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Dass die Fütterung umgestellt werden muss, das wissen die meisten Halter von nierenkranken Hunden. Doch manches Mal fällt ihnen das Durchhalten schwer. Da kann es nicht schaden, ein paar Argumente parat zu haben, um sie daran zu erinnern, wie wichtig die passende Nierendiät für ihren Hund ist.

 

Manche „Profis“ sagen einfach: „Hilft nichts, ist jetzt so.“ Ich denke aber, dass du lieber aufklären möchtest.
Du kannst deine Hundehalter davon überzeugen, mit der Nierendiät weiterzumachen. Hier sind 5 gute Argumente, mit denen du sie aufmunterst, wenn sie eine Durststrecke haben.

  

#1 – Die Diät ist die wichtigste Säule der Behandlung

Es gibt viele Diskussionen über die beste Art, nierenkranke Hunde zu füttern. Aber über eines sind sich alle einig: Die Diät ist die wichtigste Säule der Behandlung. Es gibt zum Glück noch weitere Möglichkeiten, einen nierenkranken Hund zu behandeln, doch an einer angepassten Fütterung führt kein Weg vorbei. Mit der Diät steht und fällt alles – Das alleine ist Grund genug, gleich damit zu starten!

 

Die richtige Nierendiät kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Das ist sicherlich das allerwichtigste für Halter nierenkranker Hund und genauso kann man es ihnen sagen: 

 

„Wenn du die Fütterung deines Hundes optimal anpassen lässt, gibst du ihm die größtmöglichen Chancen, ein langes und beschwerdenfreies Leben zu führen“. 

 
#2 – Augenmerk auf den Phosphorgehalt

Kaum sagt man „Nierendiät“, wird „proteinarm“ gedacht. Dabei ist der allererste Schritt, den Phosphorgehalt des Futters zu reduzieren. Die besten Argumente dafür? Einerseits werden sich die aktuellen Beschwerden des Hundes bessern. Andererseits wird die Erkrankung langsamer fortschreiten. Besser geht’s ja kaum.

Dem geliebten Hund das gewohnte Futter  zu verweigern, das fällt echt schwer. Gerade, wenn es um den täglichen Knochen oder Verwöhnungs-Kausnack geht. Was du einem betroffenen Hundehalter mit auf den Weg gibst:

„Keine Knochen und gewöhnliche Kausnacks mehr. Aber es gibt andere tolle Möglichkeiten, deinem Hund eine Freude zu machen“


Du kannst ihm eine tolle phosphorarme Kong-Füllung vorschlagen! Zum Beispiel eine Mischung aus gekochtem Eiklar, Reis oder Kartoffeln, Cornflakes ohne Zucker, geraspelte Möhre und Apfel. Für den leckeren Geschmack noch etwas Nierendiät-Dosenfutter, gebratenes Frühstückspeck, ein bisschen Schmalz… Alles zusammenrühren und in den Kong stopfen. Man kann den Kong dann einfrieren, aber Vorsicht: Manche Hunde vertragen kaltes Futter nicht.

 

#3 – Proteinarm allein reicht nicht

Das wird zwar immer noch propagiert, inzwischen ist aber schon lange bekannt, dass eine starke Proteinreduktion – zumindest am Anfang  – nicht zwangsläufig die allererste Maßnahme ist. Aber schon bei einer mäßigen Einschränkung ist es wichtig, nur hochqualitatives Eiweiß zu füttern, damit die geringere Menge auch bestmöglichst vom Organismus verwertet werden kann.  Dein Argument:

„Gerade weil du proteinreduziert fütterst, solltest du unbedingt auf gute Qualität und Verdaulichkeit achten. Der Organismus muss aus dieser geringeren Menge so viele Nährstoffe wie möglich ziehen können.“

 


 

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#4 – Das Futter muss schmecken

Der Appetit bleibt aus. Für die meisten Hundehalter – verständlicherweise – eine einzige Katastrophe. Du kannst ihnen helfen, wenn du ihnen klar machst, dass das Futter hochenergetisch sein muss. So reichen auch kleinere Mengen vorläufig aus, um den Hund  bestmöglichst mit der nötigen Energie zu versorgen.  Kleinere Portionen  verträgt er auch besser. Das ist gerade bei Hunden mit Übelkeit sehr wichtig, weil dadurch der Magen nicht so stark ausgedehnt wird.  Da Fett eine hohe Energiedichte hat, ist sein Anteil in Nierendiäten oftmals hoch.  Vorteil: Fett macht das Futter schmackhafter, es wird dann gern gefressen.

 

„Mit der richtigen Nierendiät wird dein Hund bald wieder mehr fressen. Kleinere aber energiereiche Futtermengen schonen seinen Magen. Und er wird trotzdem mit allem versorgt.“

 

#5 – Die Blutwerte werden sich verbessern

Kreatinin, Harnstoff, Phosphor… Diese Blutwerte sind oftmals ein Anker für diejenigen Menschen, die einen nierenkranken Hund pflegen. Sie hoffen inständig, dass sie schon bei der nächsten Kontrolle niedriger sein werden? Du kannst ihnen mit gutem Gewissen Hoffnung machen, denn aller Wahrscheinlichkeit wird sich die Diät innerhalb der ersten Wochen positiv auf das Blutbild auswirken.

 

„Bleib dabei, damit du beim nächsten Laborbefund Luftsprünge machen kannst.“

 

 

Wenn beim nächsten Termin ein Hundehalter dir seine Schwierigkeiten mit der Nierendiät schildert, denke an diese 5 Argumente. Du kannst sie für ihn auch aufschreiben, vielleich sogar ein schönes Dokument entwerfen, dass du immer in der Schublade hast.

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