4 natürliche Radikalfänger für deinen Hund
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... und warum er sie überhaupt braucht!

Freie Radikale entstehen ganz einfach, weil dein Hund atmet. Die bekanntesten  freien Radikale sind die Sauerstoffradikale, ein schädliches Nebenprodukt der Zellatmung. Sie sind also nicht gänzlich zu vermeiden. Gesunde Hunde, die über ein gut funktionierendes Immunsystem verfügen, können sie durch die Produktion von eigenen Radikalfängern problemlos neutralisieren.

 

Ist die Konzentration dieser Radikale aber zu hoch, z.B. durch eine akute Entzündung, minderwertiges Futter oder Umweltgifte, so kommt es zu oxidativem Stress. Die Zellen werden beschädigt und die Reparaturmechanismen reichen nicht mehr aus, um diesem Prozess entgegenzuwirken. Die Folgen der Zellschädigung sind viefältig:  Krebs, Demenz, eigentlich alle degenerativen Erkrankungen. Es ist also mehr als sinnvoll, bereits im Vorfeld auf eine gute Versorgung mit Radikalfängern zu achten.

 

Gruß aus der Küche

 

Da ich keine synthetischen Präparate für meine Hunde mag, empfehle ich dir hier 4 natürliche Radikalfänger, die du ganz einfach mit dem Futter geben kannst:

  • Vitamin C ist wohl der bekannteste Radikalfänger! Meine Empfehlung: Acerolakirschen - das sind echte Vitamin-C-Bomben! Man kann sie so gut wie nie frisch kaufen, weil die Früchte sehr schnell verderben. Deshalb werden sie direkt nach der Ernte als Saft oder Pulver verarbeitet und in dieser Form aus ihren tropischen Ursprungsländern ganz sicher bis zu uns transportiert.
  • Traubenkernextrakt enthält viel OPC (das steht für oligomere Proanthocyanidine)  und OPC ist ein Radikalfänger erster Güte. Die antioxidative Wirkung ist sogar noch viel stärker als die von Vitamine C. Deshalb reicht auch schon eine kleine Menge Pulver oder Extrakt täglich, um den oxidativen Stress erheblich zu reduzieren.
  • Vitamin E ist ebenfalls sehr wirksam bei der Bekämpfung der freien Radikale. Da kannst du ganz einfach regelmäßig etwas Weizenkeimöl zum Futter geben.
  • Und jetzt mein Lieblings-Tipp: Tomatenmark! Das Lycopin aus der Tomate (vor allem aus sehr reifen oder Dosentomaten und natürlich auch konzentriert im Tomatenmark) ist ein optimaler Radikalfänger. Ähnlich viel Lycopin ist in Hagebutten enthalten, aber viel einfacher ist es, einen Kleks aus der Tube in den Napf zu pressen.
    Allerdings kann das Tomatenmark nur so gut sein wie die ursprüngliche Tomate selbst. Also unbedingt auf Qualität achten. 

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