Tiere ganzheitlich behandeln.

 

 

Mykotherapie


Die Mykotherapie, also die therapeutische Behandlung mit Pilzen, ist seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin. Auch in der Klosterheilkunde fanden die Pilze Anwendung. Hildegard von Bingen beschreibt die wohltuende Wirkung des Lackporlings, den wir in der heutigen Mykotherapie als Reishi kennen. Die Pilze verloren mit der Verbreitung der modernen Medizin an Bedeutung. Jedenfalls in der westlichen Welt! Denn in China und Japan wurden sie ununterbrochen angewendet.

 

 

Vitalpilze heute

 

Inzwischen wurden von zeitgenössischen Forschern weltweit zahlreiche pharmakologische Experimente durchgeführt, bei denen die Wirkung der Pilze wissenschaftlich überprüft wurde. In den 90er Jahren wurde in einigen Pilzen ein immunstärkender Stoff entdeckt, die Beta-Glucane, die als „Immunmodulatoren“ (biological response modifier) bekannt wurden und den Pilzen zu neuem Ruhm verhalfen.  Bei Menschen – und inzwischen auch bei Tieren – werden Beta-Glucane in der Krebsbehandlung begleitend eingesetzt. Auch in der Behandlung von Allergien spielen Beta-Glucane eine wichtige Rolle.

 

Vitalpilze wirken selbstverständlich auch bei Tieren und wir können den positiven Einfluss insbesondere auf das Immunsystem, aber auch auf den Stoffwechsel, den Darm, die Leber oder die Nieren bei der Behandlung verschiedener Erkrankungen nutzen.