Lecker & gesund: Super-Smoothies für deinen Hund
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... und für sein Immunsystem

Ich achte für meine Hunde auf eine ausgewogene Fütterung. Nach knapp 20 Jahren habe ich gut im Blick, welche Mengen sie brauchen, und muss nicht mehr alles genau abwiegen. Genauso ist es, wenn ich – zum Beispiel am Wochenende – Smoothies für sie zubereite.

Deshalb teile ich heute 3 Rezepte mit „ungefähren“ Mengenangaben mit dir. Lass dich inspirieren, suche die Zutaten aus, die am besten für deinen Hund passen und mixe ihm ab heute ganz oft leckere Smoothies.

 

Praktisch und gesund

 

Für mich zählen vor allem diese beiden Eigenschaften. Ich wähle die Lebensmittel aus, die ich ohnehin schon im Hause habe. Schau in den Kühlschrank, du wirst sicherlich perfekte Zutaten finden. So brauchst du nicht extra einzukaufen und kannst gleich loslegen.

 

Was kommt alles in den Smoothie?

 

Ich kombiniere möglichst verschiedene Lebensmittelarten. So enthalten meine Smoothies z.B.

  • Obst
  • Gemüse & Salate
  • Getreide oder Pseudo-Getreide
  • Nüsse
  • Milchprodukte
  • Eigelb
  • Brühe
  • Öle

Die ersten beiden Komponenten und das Öl bilden die Basis des Smoothies. Die anderen Komponenten kannst du so zusammenstellen, wie es dir passt.

 

Smoothies sollten nicht nur lecker sein. Es ist wichtig, dass sie ganz besonders stärkend für das Immunsystem sind. Deshalb gebe ich dir jetzt einige Beispiel von besonders wertvollen Zutaten, die deinen Hund gut unterstützen werden.

 

Das Obst

 

Unter den Obstsorten wähle ich meistens Beeren. Ich habe sie fast immer tiefgekühlt vorrätig. Beeren enthalten gesunde Pflanzenfarbstoffe, die Anthocyanen. Sie gehören zu den Flavonoiden und färben das Obst blau oder violett. Sie haben eine sehr positive Wirkung auf die Haut und wirken gleichzeitig entzündungshemmend.

Aber auch eine Banane (die übrigens botanisch zu den Beeren zählt!) passt gut in den Smoothie. Die Frucht ist sehr energiereich und liefert viele Mineralstoffe, wie z.B. Kalium,  oder Vitamine, vor allem Vitamin B6.

 

Ungeschälte Äpfel enthalten neben den Vitaminen unverdauliche Ballaststoffe (Apfelpektine), die eine positive Wirkung auf die Darmbakterien haben. Sie enthalten auch Antioxidantien, die den Organismus  vor freien Radikalen schützen. Sie sind vor allem in den sauren Sorten enthalten.

 

Tipp: So kannst du testen, ob Antioxidantien im Apfel enthalten sind. Schneide den Apfel ganz einfach durch. Wird die angeschnittene Stelle schnell braun, dann enthält er viele antioxidative Polyphenole!

 

Da die meisten Obstsorten etwas Gutes bringen, hast du im Grunde unzählige Möglichkeiten. 

 


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Das Gemüse


Auch unter den Gemüsesorten ist die Auswahl groß. Aus praktischen Gründen wähle ich Sorten, die nicht gekocht werden müssen und auch solche, die sich ohnehin in der Speisekammer befinden oder aus meinem Garten kommen. 


Das Möhrengrün z.B. ist viel zu schade zum wegwerfen. Es enthält gesunde Ballaststoffe, Mineralien und Vitamine. Und wie alle grünen Pflanzen Chlorophyll. Dieser Pflanzenfarbstoff wirkt reinigend und entgiftend, darüber hinaus auch entzündungshemmend.

 

Dann natürlich auch die Möhren selbst. Sie stecken voller Karotinoiden, die stark antioxidativ wirken. So wie Äpfel enthalten sie wertvolles Pektin, das für eine gesunde Darmflora sorgt. Das Wurzelgemüse hat auch einen hohen Gehalt an Biotin und Beta-Carotinen (Vorstufe des Vitamin A) zu bieten.

 

Und die restlichen Zutaten

 

Unter den Getreidesorten wähle ich oft Haferflocken, die ich vorher aufquellen lasse. Der hohe Ballaststoffgehalt wirkt präbiotisch, die Flocken liefern Eisen, Magnesium, Zink und Eiweiß. Da sie ziemlich kalorienreich sind, gebe ich sie gern den Pflegehunden, die aufgepäppelt werden müssen.

 

Milchprodukte – wie z.B. Yoghurt – gebe ich meistens dann in den Smoothie, wenn er etwas flüssiger werden soll.

 

Nüsse liefern viele Mineralstoffe. Du kannst alle Sorten außer Macadamia und Bittermandeln (giftig für Hunde) füttern.

 

Oft gebe ich auch eine Prise Kurkuma hinein. Dann ist es wichtig, auch etwas Pfeffer aus der Mühle dazuzugeben, weil es die Bioverfügbarkeit von Kurkuma erhöht.

 

Dann noch ein Eigelb mit viel Biotin, etwas Lachsöl wegen der Omega-3-Fettsäuren oder Weizenkeimöl (Vitamin A, B, D & E),  ein bisschen Brühe für den leckeren Geschmack und schon hast du eine wunderbare Zwischenmahlzeit für deinen Hund gezaubert.


Meine Rezepte

 

Ich bereite die Smoothie nach Augenmaß zu. Deshalb sind die angegebenen Mengen nur ungefähre Angaben. Sei kreativ und du wirst schon nach dem ersten Versuch einen Volltreffer landen.

Die blaue Energiebombe

20 g Blaubeeren
1 EL in Hühnerbrühe aufgequollene Haferflocken
½ TL Lachsöl
1 Eigelb

 

Die grüne Powermischung

1 Handvoll Möhrengrün (oder Brennnesseln, Löwenzahl, Blattsalat)
20 g  Zucchini
ein paar Nüsse

½ TL Weizenkeimöl
Yoghurt, um den Smoothie ggf. flüssiger zu bekommen

 

Die leuchtende Kraft

1-2 mittelgroße Karotte,

10 g Himbeeren

Tomatenmark für die antioxidative Wirkung

Etwas Hagebuttenpulver

½ TL Kokosfett

 

Alle Zutaten in den Mixer geben. Die Konsistenz kannst du durch Zugabe von Brühe, Yoghurt, Eigelb oder Wasser regulieren.

Du kannst deiner Kreativität freien Lauf geben und mit den Zutaten, die du zuhause hast, variieren. Die Smoothies gibst du zwischendurch als leckere und gesunde Zwischenmahlzeit oder direkt zum Futter.


So bringst du Abwechslung in die Fütterung und schenkst deinem Hund eine geballte Ladung wertvoller Nährstoffe. Er wird es dir mit einem starken Immunsystem und bester Gesundheit danken.

 


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Meine Name ist Anne Sasson. Ich bin Tierheilpraktikerin, Ernährungsberaterin und Dozentin. 

Mein Herzenswunsch?  Für immer mehr Hundegesundheit zu sorgen.
Meine Vision? Jeder Hund wird individuell behandelt und nach seinen ganz speziellen Bedürfnissen gefüttert.
Mein Weg? Es sind eigentlich zwei... Hunde sanft und nachhaltig behandeln und maßgeschneiderte Fütterungpläne für sie zusammenstellen. Und mein Wissen und meine Erfahrungen an andere Menschen im Tierberuf weiterzugeben. 


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