Angst vorm Barfen – oder warum dein Hund immer noch Fertigfutter bekommt
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Immer mehr bewusste Hundemenschen entscheiden sich fürs barfen. Und weitaus mehr würden gern, doch einige Bedenken halten sie noch davon ab. Zählst du auch dazu? Dann unbedingt weiterlesen...

Ich berate seit über 10 Jahren liebevolle Menschen, für die das Wohl ihrer Hunde das höchste Gut ist. Die meisten von ihnen wissen sehr genau, dass Gesundheit im Hundenapf beginnt. Viele merken, dass ihre Hunde das industrielle Futter nicht gut vertragen oder haben das „Gefühl“, es könnte alles noch ein bisschen besser laufen.

 

Schlage ich während der Beratung Frischfütterung nach BARF vor, dann kommen die ersten Gegen-argumente wie aus der Pistole geschossen.

 

Urlaub, Angst vor dem Nährstoffmangel und Aversion gegen Fleisch

 

Interessanterweise lautet die erste Frage fast immer: „Und wie machen wir das dann im Urlaub?“
Weil BARF während der 2wöchigen Wohnmobiltour nicht einfach zu bewerkstelligen sein wird, dann es für die restlichen 50 Wochen im Jahr nicht die richtige Lösung sein?  Seien wir mal ehrlich: Es klingt nach einer (vielleicht unbewussten) Ausrede!

Das Gute an dieser Frage ist, dass es viele verschiedene Ansätzen gibt, um das "Urlaubsproblem" zu lösen: Reinfleischdosen, Trockenfleisch, Hühnerflügel, Leber und Babygemüsegläschen aus dem lokalen Supermarkt, Vitamin- und Mineralstoffpräparate, um einem evtl.  Mangel vorzubeugen…)

·       Gelingt es mir, das Argument Urlaub zu entkräften, folgt dann meistens: „Wie weiß ich denn, ob mein Hund wirklich mit allen Nährstoffen versorgt ist, die er braucht?“


Hast du dir diese Frage auch gestellt? Sie ist tatsächlich sehr berechtigt. Denn es geht bei BARF nicht darum, ein Stück Fleisch in den Napf zu deponieren oder ohne Grundwissen verschiedene Lebensmittel auf Gutglück zu füttern. Oder - was ich oft sehe - vom Menschen auf den Hund zu schließen und ihn mit wenig Fett und viel Ost- und Gemüse zu füttern. Dem Hund wird es vielleicht schmecken, aber ausgewogen sind diese Fütterungsansätze definitiv nicht.

 

Es stimmt also, dass es notwendig ist, das Futter so zusammenzustellen, dass es den Bedarf deines Hundes an allen wichtigen Nährstoffen deckt. Es gibt aber Lösungen. Damit das auch klappt, kannst du

  • Dich belesen, Kurse belegen, in Gruppen lernen, um am Ende den Fütterungsplan für deinen Hund nach den Regeln der Kunst zusammenzustellen
  • eine/n Ernährungsberater/in damit beauftragen 
  • Du könntest auch „Fertig-Barf“ kaufen – doch hier wäre Punkt 1 wieder wichtig, um die Zusammensetzung zu überprüfen. Es sei denn, du kennst den Anbieter gut genug und hast Vertrauen.

Das wäre also nun auch geklärt. Es kann aber auch sein, dass du denkst: „Das ist mir viel zu aufwendig, ich habe hierfür im Alltag keine Zeit und/oder keine Lust…“ Das ist absolut nicht verwerflich!

Abgesehen vom Fertig-Barf, bei dem die Päckchen einfach nur aufgetaut werden müssen, bevor du den Inhalt deinem Hund servierst, kann ich es leider nicht verschönern: Egal, wie gut du dich organisierst, 2 Becher Trockenfutter in den Napf zu kippen, wird immer schneller gehen, als das Futter für deinen Hund vorzubereiten. Ich kann dir aber versichern: Du bekommst ganz schnell Routine und dann geht's wirklich ganz schnell. Und vor allem weißt du genau, was du deinem Hund fütterst. 

  

Ich bin Vegetarier*in und kann kein Fleisch sehen oder gar anfassen. Lass es mich ganz krass formulieren: Vegetarisch oder vegan zu leben, ist deine persönliche Entscheidung. Es stellt sich die Frage, inwiefern es legitim ist, deinem Hund deine Lebensweise aufzuzwingen. Und zum Glück geht's auch weniger krass! Ein möglicher Weg könnte die Fütterung von wild lebenden oder artgerecht gehaltenen Tieren sein. So brauchst du die äußerst fragwürdigen Haltungsbedingungen der gewöhnlichen Fleischindustrie nicht zu unterstützen. Unter diesem Aspekt ist es auch gut, Fleischstücke zu füttern, die nicht für den Menschenverzehr gedacht sind. So verwendest du sie sinnvoll für deinen Hund und sie werden nicht einfach vernichtet.


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 Lass uns über Geld sprechen

 

„Ist das denn BARF nicht sehr teuer?“ Hierzu gibt es leider keine eindeutige Antwort. Die Preisspanne beim Fertigfutter ist extrem groß und der Preis nicht immer ein Zeichen von Qualität. Auch die vielen Fleischanbieter für barfen verlangen sehr unterschiedliche Preise. An dem einen Ende der Preisschere wird die Fütterung mit manchen Premium-Nassfutterdosen deutlich teurer ausfallen als die BARF-Fütterung. Auf dem niedrigsten Level wird billiges Trockenfutter vom Discounter deutlich unter dem Preis der Frischfütterung nach BARF liegen.

 

Wie sieht es mit der Hygiene aus? Und mit gefährlichen Keimen?


Bei der Zubereitung des Hundesfutters gelten die üblichen Sauberkeitsregeln.  Säuberst du das Messer, das Brett und die Arbeitsfläche ganz gründlich mit heißem Wasser, kann einfach nichts passieren. Und was die Keime betrifft: Ja, sie sind immer im Fleisch enthalten. Das bedeutet aber nicht, dass sie unbedingt eine Gefahr darstellen. Wenn das Immunsystem deines Hundes gesund ist, dann wird er sich problemlos dagegen wehren können und wird nicht erkranken.

 

So viele Einwände und Fragen und trotzdem wählen immer mehr liebevolle Hundemenschen den Weg der Frischfütterung für ihre Hunde. Unterm Strich sind sie der Meinung, dass ein bisschen mehr Aufwand sind definitiv lohnt.

Ich freue mich immer, wenn ich begeisterte Rückmeldungen nach der Umstellung auf BARF höre oder lese – Und es ist zum Glück sehr, sehr oft der Fall: Das Fell glänzt wie noch nie zuvor, die Verdauung ist super, die Konturen des Hundes werden strammer und die Muskulatur sichtbarer. Dein Hund hat viel mehr Energie, sein Immunsystem wird gestärkt und - last but not least – es macht so viel Freude ihm zuzusehen, wie er mit Begeisterung seinen Napf leer frisst oder absolut fokussiert an einem Knochen nagt.

 

In meinen Augen verdient BARF - wenn du es richtig machst - das höchste aller Gütesiegel AAA: Artgerecht, ausgewogen, abwechslungsreich!



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Meine Name ist Anne Sasson. Ich bin Tierheilpraktikerin, Ernährungsberaterin und Dozentin. 

Mein Herzenswunsch?  Für immer mehr Hundegesundheit zu sorgen.
Meine Vision? Jeder Hund wird individuell behandelt und nach seinen ganz speziellen Bedürfnissen gefüttert.
Mein Weg? Es sind eigentlich zwei... Hunde sanft und nachhaltig behandeln und maßgeschneiderte Fütterungpläne für sie zusammenstellen. Und mein Wissen und meine Erfahrungen an andere Menschen im Tierberuf weiterzugeben. 

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