Die Goldene Kurkumapaste für Hunde: ein Rezept, viele Anwendungen

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Die Goldene Kurkumapaste für Hunde ein Rezept, viele Anwendungen
Die Goldene Kurkumapaste für Hunde ein Rezept, viele Anwendungen
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Es gibt ein Rezept, das mir in der Praxis und auch für meine eigenen Hunde immer wieder über den Weg läuft. Egal, ob es um Ohrenentzündungen, Verdauungsprobleme oder einfach mehr Vitalität geht: Ein kleiner Löffel Goldene Kurkumapaste steht oft auf meiner Favoriten-Liste. Deshalb kommt sie an vielen Stellen im „Rezeptbuch für Hundegesundheit“ vor.

 

Die Goldene Kurkumapaste ist ein echtes Multitalent aus der Naturheilkunde. Sie ist schnell selbst gemacht, hält sich gut vorrätig und lässt sich auf ganz unterschiedliche Weise einsetzen.

 

In diesem Artikel bekommst du das vollständige Rezept und einen Überblick, wofür du die Paste für deinen Hund verwenden kannst.

Was Kurkuma für deinen Hund so wertvoll macht

Hauptdarsteller ist die Kurkumawurzel. Ihr Wirkstoff Kurkumin ist vor allem für seine entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften bekannt. Es regt die Verdauung an, unterstützt das Immunsystem sowie die Leber beim Entgiften und wird traditionell auch bei Gelenkbeschwerden geschätzt. Selbst bei chronischen Hautproblemen und Allergien kann die gelbe Wurzel das Immunsystem sanft regulieren. (Mehr Infos über Detox findest du in diesem Artikel)

 

Kurkumin hat allerdings einen Haken: Allein aufgenommen kann der Körper es nur schlecht verwerten. Genau deshalb besteht die Goldene Paste nicht nur aus Kurkuma. Zwei Zutaten machen den entscheidenden Unterschied:

  • Schwarzer Pfeffer: Der enthaltene Stoff Piperin verbessert die Aufnahme von Kurkumin deutlich. Ohne Pfeffer verpufft ein großer Teil der Wirkung.

  • Fett (Kokosöl): Kurkumin ist fettlöslich. In Kombination mit einem hochwertigen Öl wird es für den Organismus deines Hundes besser verfügbar.

Erst dieses Zusammenspiel macht aus Kurkumapulver eine wirklich sinnvolle Paste.

Goldene Kurkumapaste: Das Rezept zum Selbermachen

Du brauchst:

  • 50 g Kurkuma (möglichst frisch gerieben, alternativ gemahlen)

  • 250 ml Wasser

  • 60 g Kokosöl

  • 3 Teelöffel schwarzer Pfeffer, frisch aus der Mühle

So geht's:

  1. Das Wasser mit der geriebenen Kurkumawurzel kurz aufkochen und die Mischung etwa 10 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis eine Paste entsteht.
    Mit gemahlenem Kurkuma: Das Pulver in das heiße Wasser einrühren und die Mischung unter ständigem Rühren 5–8 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie eindickt.

  2. Das Kokosöl und den frisch gemahlenen Pfeffer dazugeben und alles zu einer cremigen Paste verrühren. Der Pfeffer ist kein Beiwerk, sondern entscheidend für die Wirkung, lass ihn also nicht weg.

  3. Die fertige Paste in ein sauberes, möglichst sterilisiertes Schraubglas füllen.

Bewahre die Goldene Kurkumapaste gut verschlossen im Kühlschrank auf. Sie lässt sich außerdem hervorragend portionsweise einfrieren, zum Beispiel in einem Eiswürfelbehälter, dann hast du immer genau die richtige Menge griffbereit.


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So wendest du die Goldene Kurkumapaste sicher an

Auch wenn Kurkuma ein Naturprodukt ist, gilt: wirksam heißt nicht harmlos. Deshalb ein paar einfache Grundregeln, mit denen du nichts falsch machst:

  • Klein anfangen: Beginne mit einer kleinen Menge und beobachte, wie dein Hund die Paste verträgt. Erst dann steigerst du langsam die Dosierung.

  • Kurweise statt dauerhaft: Die Goldene Kurkumapaste ist als unterstützende Kur und nicht als Dauergabe gedacht.

  • Auf deinen Hund abstimmen: Wie viel Paste sinnvoll ist, hängt von Größe und Gewicht deines Hundes ab. Die genauen Mengenangaben nach Gewichtsklasse habe ich im „Rezeptbuch für Hundegesundheit“ (LINK) übersichtlich für dich zusammengestellt.

Wofür du die Kurkumapaste bei deinem Hund anwenden kannst

Was die Goldene Paste so wertvoll macht, ist nicht eine einzelne Wirkung, sondern wie sie in ganz unterschiedlichen Situationen hilft.  

 

Hat dein Hund zum Beispiel mit einer hartnäckigen Ohren- oder Augenentzündung zu tun, behandeln wir ihn nicht nur von außen: Ein wenig Goldene Kurkumapaste im Napf arbeitet von innen mit, weil sie entzündliche Prozesse dämpft. 

 

Im Winter gibt ein Löffel Paste der Knochenbrühe nicht nur eine warme Farbe, sondern liefert mit ihrer antioxidativen Wirkung auch einen gesundheitlichen Mehrwert.

 

Bei Hunden, deren Verdauung etwas träge ist, regt Kurkuma den Gallenfluss und die Fettverdauung an. Diese Wirkung ist auch bei der Entgiftungskur z.B. im Frühjahr oder Herbst willkommen. 

 

Mit anderen Worten: Ein Rezept für viele verschiedene Anlässe, je nachdem, wobei dein Hund gerade Unterstützung braucht. Im „Rezeptbuch für Hundegesundheit“ findest du genau, bei welchen Beschwerden sich die Paste eignet und in welcher Menge du sie dann für deinen Hund einsetzt.

Goldene Paste für Hunde: Wann ist Vorsicht geboten?

Es gibt Situationen, in denen Kurkuma nicht das richtige Mittel ist oder vorab mit einer Fachperson abgeklärt werden sollte. Dazu gehören unter anderem:

  • Hunde mit Gallenproblemen oder Gallensteinen

  • Hunde mit empfindlichem Magen oder Magengeschwüren

  • bekannte Blutgerinnungsstörungen oder die Gabe blutverdünnender Medikamente

  • bevorstehende Operationen

  • Trächtigkeit und Säugephase

  • gleichzeitige Gabe anderer Medikamente, die durch das Piperin stärker wirken könnten.

Wenn einer dieser Punkte auf deinen Hund zutrifft, du unsicher bist oder deinen Hund über längere Zeit unterstützen möchtest, halte bitte vorab Rücksprache mit deinem Tierarzt oder deiner Tierheilpraktikerin.  

Praxistipps aus meiner Erfahrung

  • Vorsicht, es färbt: Kurkuma hinterlässt kräftig gelbe Spuren auf Händen, Handtüchern, Arbeitsflächen … und auch auf hellem Fell. Arbeite am besten mit einer Unterlage und Handschuhen.

  • Akzeptanz erhöhen: Mische die Goldene Kurkumapaste unter das Futter oder unter etwas Joghurt oder Hüttenkäse.

  • Auf Qualität achten: Wähle möglichst hochwertiges Kurkuma in Bio-Qualität, egal ob frische Wurzel oder Pulver.


Die Goldene Paste ist für mich ein kleines Paradebeispiel dafür, wie wirkungsvoll einfache Hausmittel sein können: wenige Zutaten, schnell zubereitet und vielseitig einsetzbar. Probier sie ruhig einmal aus und beobachte, wie dein Hund darauf reagiert.

Wenn du wissen möchtest, wie viel Paste für deinen Hund die richtige Menge ist, wie lange eine Kur sinnvoll dauert und in welchen Situationen du sie im Alltag überall einsetzen kannst, findest du all das gebündelt in meinem „Rezeptbuch für Hundegesundheit“, zusammen mit über 80 weiteren praxis-erprobten Rezepten.

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Meine Name ist Anne Sasson. Ich bin Tierheilpraktikerin, Ernährungsberaterin und Dozentin. 

Mein Herzenswunsch?  Für immer mehr Hundegesundheit zu sorgen.
Meine Vision? Jeder Hund wird individuell behandelt und nach seinen ganz speziellen Bedürfnissen gefüttert.
Mein Weg? Es sind eigentlich zwei... Hunde sanft und nachhaltig behandeln und maßgeschneiderte Fütterungpläne für sie zusammenstellen. Und mein Wissen und meine Erfahrungen an andere Menschen im Tierberuf weiterzugeben. 


Du hast Fragen?

 

 

1. Was ist die Goldene Paste und wofür ist sie gut?

Die Goldene Paste ist eine Mischung aus Kurkuma, Wasser, einem hochwertigen Öl (z. B. Kokos- oder Olivenöl) und etwas schwarzem Pfeffer. Der enthaltene Wirkstoff Curcumin wird vor allem wegen seiner entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften geschätzt. Viele Hundehalter setzen sie unterstützend ein, etwa zur Pflege der Gelenke oder zur allgemeinen Stärkung der Abwehr.

 

2. Warum gehören schwarzer Pfeffer und Öl unbedingt dazu?

Kurcumin kann der Körper alleine nur schlecht aufnehmen. Das Piperin im schwarzen Pfeffer verbessert die Bioverfügbarkeit erheblich, und weil Kurkumin fettlöslich ist, sorgt das Öl dafür, dass es überhaupt verwertet werden kann. Erst die Kombination aller drei Zutaten macht die Paste wirksam.

 

3. Wie dosiere ich die Goldene Kurkumapaste für meinen Hund?

Beginne immer mit einer kleinen Menge und steigere sie langsam. Üblich ist ein Start mit etwa ¼ Teelöffel pro Tag bei kleinen Hunden, bis hin zu rund 1 Teelöffel (oder etwas mehr) bei großen Hunden, am besten über den Tag verteilt zum Futter. So kann sich der Organismus daran gewöhnen.

 

4. Wie lange ist die Goldene Kurkumapaste haltbar?

Im Kühlschrank in einem verschlossenen Glas hält sie sich in der Regel etwa zwei bis drei Wochen. Du kannst sie auch portionsweise einfrieren, etwa in einer Eiswürfelform, und bei Bedarf auftauen.

 

5. Ab welchem Alter darf ein Hund die Goldene Paste bekommen? Grundsätzlich vertragen gesunde erwachsene Hunde die Paste gut. Bei Welpen und Junghunden sollte die Paste sehr vorsichtig eingesetzt werden.

 

6. Woran erkenne ich, ob die Goldene Paste meinem Hund guttut?

Achte auf die Reaktion deines Hundes über mehrere Wochen: Frisst er die Paste gern, bleibt der Kot normal und wirkt er insgesamt wohlauf, ist das ein gutes Zeichen. Weicher Kot, Bauchgrummeln oder Appetitlosigkeit sprechen dafür, die Menge zu reduzieren oder eine Pause einzulegen. Kurkuma wirkt eher sanft und über die Zeit, schnelle „Wunder" sind nicht zu erwarten.

 

7. Ist die Goldene Kurkumapaste für ältere Hunde geeignet?

Gerade bei Senioren wird die sie gern unterstützend eingesetzt, etwa weil ältere Hunde häufiger mit steifen Gelenken oder altersbedingten Verschleißerscheinungen zu tun haben. Hier sind die entzündungshemmenden Eigenschaften des Kurkumins interessant. Wichtig ist, mit einer besonders kleinen Menge zu starten und langsam zu steigern, denn bei älteren Hunden arbeiten Leber und Nieren oft nicht mehr so leistungsfähig wie früher. Nimmt dein Senior bereits Medikamente (z. B. Schmerzmittel oder Mittel gegen Herz- bzw. Nierenerkrankungen), besprich die Anwendung vorab mit deinem Tierarzt oder Tierheilpraktiker, da Kurkuma Wechselwirkungen haben kann.

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