Zeckenzeit – Mit Pflanzen gegen die Borreliose
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Zeckenzeit – Pflanzen gegen Borreliose
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Welche Pflanzen und alternative Mittel bei der Behandlung von Borreliose helfen

Wir sind mitten in der Zeckenzeit und trotz aller Vorsicht kann es passieren, dass sich eine Zecke bei deinem Hund festgebissen hat. Das ist nicht nur „eklig“, es kann auch gesundheitliche Konsequenzen haben. Zecken übertragen Infektionskrankheiten, die nicht ganz einfach zu behandeln sind.

 

Es ist also richtig, dass du deinen Hund so gut wie möglich vor Zecken schützt. Doch was tun, wenn eine Zecke doch zugebissen hat?

 

Wie viel Zeit hast du, um die Zecke zu entfernen?

Bestimmt hast du bereits verschiedene Angaben dazu gelesen: von wenigen Stunden bis zu wenigen Tagen. Das liegt daran, dass die Übertragungszeit nicht bei allen Infektionen gleich ist.

 

Während die Borrelien 16 bis 24 Stunden brauchen, um die Borreliose zu übertragen, geht es bei der Ehrlichiose viel schneller (3 Stunden nach dem Biss). Um die Anaplasmose und die Rickettsiose zu vermeiden, hättest du theoretisch 24 Stunden Zeit.

 

Allerdings wollen wir es nicht darauf ankommen lassen, zumal du nicht immer mit absoluter Sicherheit den Zeitpunkt des Bisses kennen wirst.

 

Schreckgespenst Borreliose

 

Die Infektion mit Borrelien ist keine Bagatelle: Sie verursacht sehr unterschiedliche Symptome, die oftmals erst viel später auftreten. Die Krankheit kann also sehr lange nach dem eigentlichen Biss aktiv werden.

 

Dazu kommt, dass die Symptome ziemlich unspezifisch sind und nicht automatisch mit einer Borreliose in Zusammenhang gebracht werden können.

 

  • Fieber
  • Appetitlosigkeit
  • Lahmheiten
  • Entzündungen in den Gelenken
  • Nierenentzündung


Deshalb wird bei Verdacht auf Borreliose der Titel im Blut gemessen. Allerdings kann aber auch ein erhöhter Borreliose-Titer festgestellt werden, ohne dass dein Hund an Borreliose erkrankt ist. Dieser Befund zeigt nur, dass er Kontakt mit den Borrelien hatte und sein Organismus Antikörper gebildet hat.

 

Man geht davon aus, dass ca. 10 % der Hundepopulation einen erhöhten Borrelien-Titer aufweisen. Glücklicherweise erkranken nur die wenigsten an Borreliose.

Zeckenbiss: Was tun?

 

Schulmedizinisch wird eine aktive Borreliose mit Antibiotika behandelt.

 

Wenn du aber einen Zeckenbiss bemerkt hast, kannst du bereits einiges unternehmen, um deinem Hund in dieser Phase zu helfen.

 

Dabei geht es darum,

  • Das Immunsystem deines Hundes zu stärken, sodass er Erreger besser abwehren kann und
  • Die Erreger (möglichst) zu bekämpfen

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Was die Natur hier zu bieten hat 

  • Die Katzenkralle:

Die aus Peru stammende Liane ist seit 1994 von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) als traditionelle Heilpflanze anerkannt. Die enthaltenen Wirkstoffe fördern die Produktion von weißen Blutkörperchen (Lymphozyten). Da diese für die Abwehr von Erregern zuständig sind, wirkt sich das positiv auf das Immunsystem deines Hundes aus. Auch die Riesenfresszellen in seinem Körper werden leistungsfähiger, sodass krankmachende Erreger effektiver beseitigt werden können.

 

Die Katzenkralle hat auch eine entzündungshemmende Wirkung, deshalb könntest du sie gut begleitend zur Antibiose einsetzen, sollte dein Hund wirklich erkranken. 

  • Kolloidales Silber

Das „Silberwasser“ ist für seine starke antibakterielle Wirkung erkannt und wird auch bei der Behandlung von Borreliose (begleitend) eingesetzt. Du kannst deinem Hund auch direkt nach einem Zeckenbiss kolloidales Silber über einige Wochen geben, um eventuelle Borrelien zu bekämpfen. 

  • Die Karde

Seit einigen Jahren wird diese Pflanze immer öfter in der Behandlung von Borreliose eingesetzt. Während sie in der TCM schon sehr lange zur Behandlung u. a. von Gelenkschmerzen angewendet wird, ist sie in unseren Kulturkreisen kaum als Heilpflanze bekannt. Seit es positive Ergebnisse in der Behandlung von Borreliose bei Menschen und inzwischen auch bei Tieren gibt, ändert sich das Ansehen der Karde. Für die Behandlung wird die Urtinktur der Kardenwurzel benutzt.

 

Am sinnvollsten ist natürlich eine vernünftige Prophylaxe, sodass Zecken erst gar nicht anbeißen bzw. Borrelien (und andere Infektionskrankheiten) übertragen. Da die meisten Mittel gegen Zecken nicht 100%ig wirken, ist es empfehlenswert, mehrere zu kombinieren und deinen Hund nach jedem Spaziergang auf Zecken zu untersuchen. Kombiniere das mit eine schönen Kuschelrunde, damit aus dem Pflichtprogramm ein Vergnügen wird.

AchtungHandle immer mit gesundem Menschenverstand! Wenn dein Hund erkrankt ist, solltest du ihn unbedingt einem Tierarzt vorstellen.

 



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Meine Name ist Anne Sasson. Ich bin Tierheilpraktikerin, Ernährungsberaterin und Dozentin. 

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