Darmsanierung beim Hund: Darcys Geschichte mit Happy End

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Darmsanierung Hund - Darcys Geschichte mit Happy End
Darmsanierung Hund

"Ich traue mich gar nicht, es auszusprechen!" 

Das war Brigittes Antwort, als ich sie vor ein paar Tagen fragte, wie es ihrer Hündin Darcy ginge.

 

"Gut. Sehr gut sogar." 

Und ich hatte echt Mühe, ein paar mehr Details zu bekommen, denn Brigitte wagt es immer noch nicht, die positive Entwicklung in Worte zu fassen. Aus Angst, dass dadurch alles wieder von vorne losgehen könnte.

Dabei geht es Darcy schon seit einer ganzen Weile deutlich besser, sie ist wieder fröhlich und munter, wie eine junge Hündin in ihrem Alter es sein darf.

Es geht Darcy so gut, dass Brigitte und ich vor einigen Tagen telefonierten, damit Darcy endlich einen "normalen" Fütterungsplan bekommt. Einen Fütterungsplan für einen gesunden Hund. 

Aber jetzt Darcys Geschichte von Beginn an.

Erbrechen, Durchfall und kein Ende in Sicht: Die Geschichte der kleinen Münsterländerin Darcy

 Ich lasse an dieser Stelle Brigitte berichten:

 

"Unsere Geschichte begann im April 2021. Meine Darcy – eine kleine Münsterländerin – war noch kein Jahr alt und hatte ihre erste Bauchspeicheldrüsenentzündung.

Was der Auslöser war, konnte nie festgestellt werden. Da ich bereits meine Erfahrungen mit dieser Krankheit von meiner vorherigen Hündin hatte, war ich geschockt und extrem ängstlich.

Trotz einer sofortigen Futterumstellung, die von der Tierärztin empfohlen wurde, wiederholten sich die Schübe. Wir durchliefen alle schulmedizinischen Stationen, machten uns auf zu einer Ernährungsberatung durch eine Schulmedizinerin, versuchten Akkupunktur und achteten darauf, dass Darcy nichts außer ihrem Futter erwischte.

 

Aber es wurde nicht wirklich besser. Darcy wurde immer wieder übel, sie erbrach und setzte schleimigen Kot ab ..." 

Den Reset-Knopf drücken

Dann beschloss Brigitte, den Reset-Knopf zu drücken und einen ganz neuen Anlauf für Darcys Gesundheit zu nehmen. 

So  trafen wir uns telefonisch im Februar 2023. Ich bekam bisherige Laborbefunde und schrieb alle Informationen auf, die ich über Darcy bekam.

Das war die Basis für eine umfangreiche Kotuntersuchung, die Aufschluss über die Kotflora, die Bauchspeicheldrüse und den Zustand der Darmschleimhaut geben sollte.


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Die Kotuntersuchung als Basis für Darcys Behandlung

Und dieser Befund war wiederum die Basis für die verschiedenen Etappen in Darcys Behandlung.

 

Da es eine absolute Überforderung für ihren Organismus gewesen wäre, alles auf einmal anzugehen, ging es hier darum, Prioritäten zu setzen und über die verschiedenen Schritte und ihre sinnvolle Reihenfolgezu entscheiden.

 Leider ohne Zauberstab

Eine systematische Darmbehandlung geht nicht von heute auf morgen. Sie erfordert Geduld und teilweise auch Durchhaltevermögen.

Brigitte berichtet weiter:

"Es war nicht immer einfach, aber wir haben inzwischen gute vier Monate durchgehalten, und siehe da, es geht Darcy sehr viel besser. Natürlich gibt es immer wieder kleine Rückschläge, aber die dauern meist nur sehr kurz.

Ich bin inzwischen sehr zuversichtlich geworden und das hilft mir dabei, nicht gleich panisch zu reagieren, wenn Darcys Kot mal nicht ganz perfekt ist. Ich gebe die empfohlenen Mittel weiter und es funktioniert ganz einfach."

Pankreatitis adé? Ich hatte fast nicht mehr daran geglaubt

"Ich hätte es fast nicht mehr geglaubt, dass es Darcy einmal besser gehen könnte, doch die umfassende Darmbehandlung funktioniert.

Wir sind noch nicht ganz am Ende unseres Plans, aber ich sehe mit Zuversicht in die Zukunft. Darcy darf jetzt schon wieder lustig durchs Leben gehen. Und das ist für mich die Hauptsache." 

 

Viel mehr als nur die Darmflora deines Hundes aufzubauen

Seit Brigittes Bericht sind 6 Wochen vergangen. Darcy ist heute so stabil, dass wir endlich ihre Fütterung umstellen. Sie darf jetzt "wie ein ganz normaler Hund" fressen. Also fast... Denn wir gehen natürlich vorsichtig vor, um Rückfälle zu vermeiden und vor allem, um sofort reagieren zu können, sollte einmal etwas schief gehen.

 

Es kling nach einer langen Reise und tatsächlich erfordern Behandlungen des Verdauungsapparats viel Geduld und vor allem eine systematische Vorgehensweise. 

 

Bei Darcy begann alles mit einer Pankreatitis. Doch es sind meistens andere Organe beteiligt, wie die Leber, den Magen und natürlich der Darm.

Deshalb ist es so wichtig, nicht auf einen "Schnellschuss" zu hoffen, oder ein "Wundermittel" nach dem anderen auszuprobieren. 

Die Behandlung kann nur erfolgreich sein, wenn sie ganzheitlich und individuell ist und alle Zusammenhänge und Besonderheiten gut berücksichtigt werden.


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Meine Name ist Anne Sasson. Ich bin Tierheilpraktikerin, Ernährungsberaterin und Dozentin. 

Mein Herzenswunsch?  Für immer mehr Hundegesundheit zu sorgen.
Meine Vision? Jeder Hund wird individuell behandelt und nach seinen ganz speziellen Bedürfnissen gefüttert.
Mein Weg? Es sind eigentlich zwei... Hunde sanft und nachhaltig behandeln und maßgeschneiderte Fütterungpläne für sie zusammenstellen. Und mein Wissen und meine Erfahrungen an andere Menschen im Tierberuf weiterzugeben. 

 
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