Gesund durch den Winter: Meine besten Tipps für deinen Hund
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Gesund durch den Winter: meine besten Tipps für deinen Hund
Begleite deinen Hund gesund durch den Winter

Für deinen Hund sind die Wintermonate ein echter Härtetest!

Du fragst dich, wie du ihm diese Jahreszeit erleichtern kannst? Ich verrate dir meine wichtigsten Tipps, damit dein Liebling trotz Schnee und Kälte nicht auf schöne Spaziergänge verzichten muss.

  

Das Immunsystem auf die Probe gestellt

 

Das Immunsystem hat es in der kalten Jahreszeit ganz besonders schwer! Es kommen viele Faktoren zusammen, die deinen Hund anfälliger für Erkrankungen machen können. 

  • In beheizten Räumen ist die Luft oftmals trocken, das schadet den Schleimhäuten, die wiederum deinen Hund gegen krankmachende Erreger schützen.
  • Viele Viren überleben länger bei kälteren Temperaturen.
  • Egal wie warm oder kalt es ist, dein Hund wird seine Innentemperatur immer konstant halten.
  • Bei Kälte verengen sich die Blutgefäße,  die Hautdurchblutung ist herabgesetzt.
    Übrigens: Bei Stress wird mehr Adrenalin ausgeschüttet, was die Durchblutung im Körper noch weiter herunterdrosselt.
  • Die Verengung der Gefäße bedeutet eine größere Belastung für das Herz, da das Blut durch diese engeren Gefäße pumpen muss.
  • Der Blutdruck steigt.
  • Durch die Kälte ist der gesamte Energieverbrauch erhöht.

Diese zusätzliche Belastung bedeutet für den Organismus Stress, und Stress ist einer der schlimmsten Feinde des Immunsystems.

 

Das Immunsystem gezielt vor dem Winter stärken

  • Achte auf eine artgerechte, ausgewogene und abwechslungsreiche Fütterung. Nimm dir jetzt ein wenig Zeit, um über die Fütterung deines Hundes nachzudenken. Je leichter und einfacher er sein Futter verdauen kann, weil es den Anforderungen seines Verdauungsapparats perfekt entspricht, umso weniger Energie wird er für die Nährstoffaufnahme verbrauchen. Bei manchen Hunden ist es sogar sinnvoll, die Fettmenge im Winter anzuheben.  Natürlich ist auf die perfekte Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen zu achten. Zink (vor allem in Fleisch und Innereien enthalten) ist ein großartiger Unterstützer des Immunsystems. 

  • Achte auf Stress
    Stress bedeutet Anspannung. In Stresssituationen ist der Körper im Flucht- oder 
    Kampfmodus. Auch das verbraucht viel wertvolle Energie, die dein Hund gerade im Winter dringend braucht.

  • Achte auf seine gute Darmgesundheit
    Je gesünder der Darm deines Hundes ist, umso effektiver wird  sein Immunsystem über den gesamten Winter bleiben können. Logischerweise spielt hier die Fütterung eine besonders wichtige Rolle.

  • Unterstütze das Immunsystem deines Hundes mit natürlichen Mitteln.
    Manche Mittel unterstützen das Immunsystem generell - Hierzu gehört zum Beispiel die Katzenkralle (siehe auch den Blog-Artikel "3 starke Pflanzen, die das Immunsystem deines Hundes boosten"). Andere habe eine adaptogene Wirkung und unterstützen den Organismus deines Hund dabei, die Belastung durch Stress besser zu kompensieren. Hierzu kannst du Vitalpilze ("3 starke Vitalpilze für deinen Hund") oder adaptogene Pflanzen wie Rhodiola einsetzen.

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Mäntelchen  und Pfotenpflege sind kein Luxus

 

  • Schütze deinen Hund vor Kälte und schenke ihm einen Mantel 

    Nicht jeder Hund friert. Auch innerhalb einer Rasse gibt es "Frostbeulen", die von September bis April keinen Schritt ohne Mantel gehen wollen. Dann ist es eben so! Schenke deinem Hund einen Mantel: Vor allem wenn er wenig oder sehr feines Fell hat, schon ein wenig älter ist oder Rückenschmerzen hat, braucht er unbedingt zusätzliche Wärme und einen zuverlässigen Schutz gegen Feuchtigkeit. 

  • Schütze seine Pfoten 

    Die Pfoten deines Hundes werden schon auf natürliche Art und Weise geschützt. Die Sohlen- und Zehenballen bilden eine kräftige und isolierende Hautschicht, die Oberhaut ist an der Stelle stark verhornt. Darüber hinaus bildet fettreiches Bindegewebe eine zusätzliche Polsterung.  Die Ballen bleiben aufgrund der Schweißdrüsen, die sich dort befinden, weitestgehend elastisch. Sie sind zwar viel weniger wärme- und kälteempfindlich als die restliche Haut, das bedeutet aber nicht, dass man sie vernachlässigen soll. 

    Gerade im Winter ist es wichtig, die Pfotenballen geschmeidig zu halten und zu vermeiden, dass sie rissig werden. Risse verursachen nicht nur Schmerzen, sie können sich auch leicht entzünden, was wiederum noch schmerzhafter ist. 

    Für die Pfotenpflege kannst du ganz einfache Produkte benutzen wie z.B. Melkfett, Hirschtalg oder Vaseline.  Du  kannst aber auch spezielle Pflegeprodukte für Hunde kaufen. Diese gibt es als Spray, Balsam, Wachs usw.

  • Vermeide Streusalz

    So perfekt die Natur ist, sie hat nicht vorgesehen, dass dein Hund auf Streusalz laufen würde. Die Hornschicht schützt ihn zwar, aber das aggressive Salz greift unvermeidlich die dünne Haut zwischen den einzelnen Ballen an. Vermeide also Streusalz, und wenn es einmal nicht möglich war, spüle die Pfoten sehr gründlich mit lauwarmen Wasser ab.  Dein Hund wird dir sehr dankbar sein, da er sich sonst das Salz selbst von den Pfoten lecken müsste.  In Gebieten, in denen immer wieder Salz gestreut wird, sind Hundeschuhe ein Muss.
  • Kürze die Pfotenhaare

    Wenn du die langen und buschigen Haare unter den Pfoten und zwischen  den Ballen kurz hälst, verhinderst du schmerzhafte Eisklumpen und sogar Erfrierungen. 
  • Vorsicht Glatteis! 

    Dein Hund kann sich beim Ausrutschen stark verletzen: Zerrungen, Prellungen, Schürfwunden kommen in dieser Jahreszeit sehr oft vor.
  • Gefährlicher Schnee

    Laufen im Schnee ist richtig anstrengend, vor allem für Welpen und Junghunde, die sich überschätzen, und natürlich auch für Senioren. Wähle also, wenn viel Schnee liegt, deutlich kürzere Strecken.

    Lass deinen Hund  keinen Schnee fressen oder eiskaltes Wasser aus Fützen trinken. Durch die Kälte wird die Magenschleimhaut angegriffen. Die möglichen Folgen? Eine schmerzhafte "Schneegastritis" oder eine Mandelentzündung. 

Es ist gar nicht so schwierig. deinen Hund fit und gesund durch den Winter zu begleiten. Wenn du auf seine Fütterung achtest, ihn mit wertvollen natürlichen Mitteln unterstützt und dafür sorgst, dass er weder am Körper noch an den Pfoten friert, dann spricht nichts gegen wunderschöne Winterspaziergänge... auch bei klirrender Kälte.


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Meine Name ist Anne Sasson. Ich bin Tierheilpraktikerin, Ernährungsberaterin und Dozentin. 

Mein Herzenswunsch?  Für immer mehr Hundegesundheit zu sorgen.
Meine Vision? Jeder Hund wird individuell behandelt und nach seinen ganz speziellen Bedürfnissen gefüttert.
Mein Weg? Es sind eigentlich zwei... Hunde sanft und nachhaltig behandeln und maßgeschneiderte Fütterungpläne für sie zusammenstellen. Und mein Wissen und meine Erfahrungen an andere Menschen im Tierberuf weiterzugeben. 

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